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Die spröde Flut

singuhr hörgalerie in Parochial, Parochialkirche Berlin

1999

In Klangkuppel steht ca. 3 cm Wasser auf Gummimembranen, die wasserdicht über die Lautsprecher gespannt sind. Das Wasser wird durch die Klangstruktur bis zu fontänenartigem Aufspritzen gebracht und reagiert sensibel auf jegliche Veränderung des Klangs. In einer Art zweidimensionaler Fernwirkung des Klangs wird mittels gebündeltem Licht und Optiken das Aufspritzen“ des Wassers und Nachlaufen der Tropfen auf die Wände der Räume projiziert. Dreizehn Kuppel sind in der barocken Parochialkirche über vier Räume und zwei Treppenhäuser des Glockenturms verteilt. Von einem Soundleitsystem angesteuert durchläuft die zwölf minütige Klangstruktur die drei Etagen des Gebäudes in immer neuen Variationen. Dem Besucher eröffnen sich auf seinem Weg durch die barocke Parallelanlage an seinem jeweiligen Standort ein akustisches Modell des gesamten Ortes.